24. April 2009 - 6:54 — admin
Greifbar nahe und doch so fern. Aber auch mit jedem Schritt näher. Irgendwann hörte ich dann den Lautsprecher. Wie trügerisch das sein kann ist mir vom Lichtenstein Alpin Marathon noch gut im Gedächtnis: Obwohl man das Ziel nicht sieht, hört man den Speaker bereits die Namen der Einlaufenden verkünden. Dann liegt einem die Linie quasi schon zu Füßen, aber vor dem Überschreiten müssen sozusagen noch fünf Kilometer Ehrenrunde durch den Talkessel gedreht werden. Die Größe des Zielbogens nimmt zu. Nun erlaube ich meinen Gedanken freien Lauf. Erinnerungen an andere Marathons werden wach. Der erste war zugleich bei meinem ironman Debüt. Ein Schmunzeln huscht über mein Gesicht. Nicht nur deswegen, weil ich vorgestern einen Schnappschuss von einem tätowierten ironman Logo mit einer X-SOCKS gemacht hatte, sondern weil ich damals noch in ganz gewöhnlichen Socken und Sporttextilien antrat. Wie gut habe ich es dagegen heute, top ausgerüstet mit X-SOCKS und X-BIONIC. Damit wäre der erste Vorsatz nach der Rückkehr aus der Wüste gefasst: Einen Blog auf der Website schreiben. Schade, dass ich nicht wissenschaftlich untersuchen kann, wie viel Prozent an legaler Leistungssteigerung Josef und mir die Wüstenfuchs-Technologie des Fennec Polos genau gebracht hat, aber eins ist klar: Das Produkt ist einmalig und ich freue mich auf die nächsten Starts mit ihm, egal bei welcher Veranstaltung. Die Kontur von Patrick Bauer, der jedem Finisher persönlich die Hand schüttelt und beglückwünscht, hebt sich deutlich vom Rest der Organisatoren ab. Nun sind es unwiderruflich die letzten Meter. Was bleibt uns Wüstenfüchsen nun noch anderes übrig, als einfach nur noch zu strahlen und den wirklich letzten Schritt nach über 200 Kilometern, gemeinsamen Nächten im Bivouac, Ups und Downs gemeinsam zu machen…
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