Day 3: Fast schon in Italien

Nach dem Tag hatte ich Lust auf Pizza. Wir starteten pünktlich um acht Uhr in St. Anton. Die Nacht hatte ich wieder nicht besonders geschlafen und so dauerte es bis zum ersten Gipfel, bis ich richtig fit war, das heißt 13,3 km und 1.500 hm. Tom freute sich auf den Apothekerweg und das Team Ungeschminkt über die Spyker. Verständlich bei Temperaturen über 5 °C. Gleich nach dem Start stieg die Forststraße steil an und wir begannen zu schwitzen. Heute trugen wir erstmals die kurzen Runningshirts und ich war um meine Arm´s Energy Accumulator froh. Wie sich später herausstellte sogar in doppelter Hinsicht. Wir gewannen auf der Forststraße schnell an Höhe und kamen zu dem in der Sonne liegenden Kartellstausee. Am anderen Ende schlängelte sich der Weg weiter in Richtung Schneegrenze und Darmstädter Hütte. Von dort aus sahen wir bereits die Kuchenspitze, kamen über das Blockgelände aber nur noch langsam voran. Die kleinen Läufer konnten wir nur noch als bunte Flecken zwischen den grauen Steinen ausmachen, die sich schließlich hoch über uns am Fels entlang hangelten. Bis wir zu der Stelle gelangten, hatte sich ein Stau gebildet. Wir warteten geduldig, machten ein paar Fotos und scherzten. Letztendlich war die Stelle harmlos und schnell überwunden. 1.000 Höhenmeter weiter unten erreichten wir die zweite Verpflegungsstelle. Bereits weit oberhalb konnten wir die taleinwärts führende Forststraße und auf ihr sich jeweils zwei und zwei bewegende Punkte. Plötzlich hatte ich meinen gewohnten Rhythmus wieder. Das Tal und unser Weg führten nach Süden. Es wurde immer heißer. Von X-BIONIC hatten wir genau für solche Tage die neuen Visor Headbands dabei: Der Schirm spendet den Augen Schatten, das 3D-BionicSphere System hält den Schweiß zur Kühlung auf der Stirn und die Strickstrukturen warm bei kaltem Wind in höheren Lagen. An einem der Bäche, die wir querten, hielt ich es und die Arm´s Energy Accumulator ins Gebirgswasser und der lang anhaltende, erfrischende Effekt ist genial. Die knapp 900 Höhenmeter hinauf zum Schafbichljoch nahmen wir im Sturm. Auf einem Steig ging es hinunter zur dritten Verpflegung bei der Friedrichs-Hafener-Hütte und weiter auf einem super Trail zum Talgrund. Die letzten vier welligen Kilometer bei starkem Gegenwind taten richtig weh und in Galltür thronte das Ziel wie auf einem Feldherrnhügel. Wie reserviert warteten die beiden Liegestühle bei Polar schon auf uns und wir sahen weitere Teams ins Ziel laufen bzw. humpeln. Die 32,97 km mit 2.437 hm im Auf- und 2.134 hm im Abstieg forderten Teams zur Aufgabe und die Verletzungsquote war hoch. Erste Ermüdungserscheinungen sind bemerkbar und alle blicken skeptisch auf die morgige Königsetappe. Wir hoffen, dass wir an die Leistung von heute anschließen können und werden von unseren Erlebnissen berichten. Apropos: Das führende schottische Team hatte heute einen neuen Streckenrekord aufgestellt. X-BIONIC Ausrüstung Running Shirt Short Sleeves, die Running Pants Short, und die X-SOCKS Run Evolution bzw. Run Spped One. Die Mädels vom Team Ungeschminkt konnte ich nicht zu ihren Spykern befragen, aber ein Daumen nach oben und Antippen der Wade ist ein eindeutiges Zeichen Statement des Tages Tom: Traumhafter Tag, guter Lauf, nun kann es los gehen. Michi: Endlich lief es am zweiten Anstieg besser und wir konnten Plätze gut machen.

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